Heimspiel für den OCR Frankfurt beim Strong Viking

Wir schreiben das Jahr 2018 und um genau zu sein, Samstag, den 9. Juni. Die Vikinger sind zurück in Wächtersbach!!

Für den OCR Frankfurt e.V. ist Wächtersbach ein echtes Heimspiel und rund 20 Athleten ließen es sich nicht nehmen auf den verschiedenen Distanzen, von warrior bis iron viking am Start zu sein.

 

Als ich mich angemeldet hatte war für mich eigentlich nur das Fjord Drop wichtig aber einfach nur rutschen ohne den Lauf ließen die Veranstalter nicht zu. Also schnell gecheckt, dass man mindestens Warrior laufen muss und das Ticket gekauft. Glücklicherweise haben sich dieser Distanz noch weitere Freunde angeschlossen und so ging es (wegen der Hitze etwas früher als geplant) mit Leonie, Andrea, Fiona und Paolo auf die Strecke. Es sollte sich herausstellen, dass die water edition bei den Temperaturen eine gute Entscheidung war, wenngleich wir uns noch mehr Wasserhindernisse gewünscht hätten.

 

Vor dem Start war der übliche Fotocheck mit dem OCR FRA noch geplant, passend natürlich vor dem Fjord Drop.

Nach der üblichen walhalla wall und dem dragon rope ging es glücklicherweise direkt in den Wald. Zum ersten Mal keine direkte Sonne.  Es folgten die vergleichsweise leichten Hindernisse und den throw the hammer haben wir mal direkt übersprungen, da wir hier rund 30 Minuten in der prallen Sonne hätten warten müssen. Viel Spaß hat mal wieder der carry a viking gemacht. Da haben wir einige überholen können und ordentlich geballert. Carry the shield immer noch im Wald und danach etwas trinken bevor die nächsten Hindernisse auf uns warteten.

 

Das erst higlight war der flying ragnar. Der Sprung ins nichts, greifen der Stange im Flug, schwingen über dem Wasser und dann noch die Glocke am Ende treffen. Beruhigend war, dass man so oder so im Wasser landete. Leider hat es keiner von uns geschafft die Glocke zu läuten aber mit den gewonnen Erkenntnissen klappt es beim nächsten Mal. Unvergessen aber der Schrei von Andrea und die Videos lohnt es sich immer wieder anzuschauen.

Nach der nächsten Abkühlung, dem Schwimmen durch einen kleinen See konnten wir es schon sehen und hören. Den Fjord Drop. Technische Probleme haben uns leider wieder etwas warten lassen aber dann ging es nach oben und verdammt, wenn man da oben sitzt ist es schon verflucht steil. Aber Augen zu und durch. Wir waren alle begeistert und wären am liebsten gleich nochmal gerutscht.

Damit hatten wir lightning schon abgeschlossen und weiter ging es auf die Warrior Distanz und verdammt, dann ging es los. Es meldete sich der erste Wadenkrampf. Warum eigentlich? Das waren nicht einmal 10km!

Glücklicherweise traf ich Ivonne am Wegrand, die mir 2 Riegel zuschob. Die kurze Pause half und es ging weiter, aber die letzten Kilometer sollten zu einer absoluten Qual werden. Danke an das Team, dass mich hier gezogen hat. „We leave no viking behind“. Glücklicherweise wurden die Hindernisse auf dem 2. Teil der Strecke auch anspruchsvoller was sich super mit Krämpfen kombinieren lässt. *kotz. Der Weaver war für mich nicht zu schaffen. Verdammt. Und auch beim wheel of steel fehlten mir nur wenige Zentimeter aber es lief zumindest wieder. Beim Ice Man konnte sich mal wieder schlagartig abkühlen. Kommentar von Vik: „Kannst schon mal üben für den Getting Tough.“

Dann war schon das Ziel mit den walhalla steps in Sicht. Hier sind wir wieder im Team hochgekommen um endlich im Ziel zu sein.

Alles in allem war es guter Lauf, der mich daran erinnert hat mich besser vorzubereiten. Der Schlüssel war die schlechte Ernährung am Vor- und Wettkampftag. Beim nächsten Lauf bin ich besser vorbereitet !!!

Danke an das Team aber auch großen Dank an Vik und Ivonne für die vielen tollen Fotos, die die beiden gemacht haben.

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