OCR Frankfurt beim Fisherman’s Friend Strongmen Run am Nürburgring

OCR Frankfurt am Start

Was war denn am 9. Mai auf dem Nürburgring los? War hier die größte Schlammschlacht der Welt? Oder der größte Hindernislauf der Welt? Oder doch nur eine riesengroße Party? Genau! All das zusammen. Am 9. Mai lockte der Fisherman’s Friend StrongmanRun 11.234 Männer und Frauen in die Eifel. Neben vielen anderen startete auch ein kleines Team von OCR Frankfurt, bestehend aus Eric (Gießen), Marco, Mirco und Anna (Frankfurt) als die „Nürburgring Lifeguards“ bei bestem Läuferwetter auf dem Ring.

Der Strongman Run in seiner 9. Auflage zeigte wiedermal wie populär mittlerweile Hindernisläufe geworden sind. Angefangen im Jahre 2007 mit knapp 1.600 Teilnehmern wandelte sich der Lauf zu einem der größten Hindernisläufe der Welt. In den Letzten Jahren traten jeweils mehr als 10.000 Starter zu dieser Challenge an. Er reiht sich damit ein in eine lange Liste von Hindernisläufen wie dem StrongViking, der Krassfit (Xletics) Challenge oder den Urbanian Runs Frankfurt und Hamburg. Hier zeigt sich eindrucksvoll wie oft mittlerweile mehr gewünscht ist als reines Laufen.

Der Strongman Run ist mit seiner Abwechslungsreichen Strecke, den vielen Hindernissen die überwunden werden müssen, dem Spaß und dem Gemeinschaftsgefühl all die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen eine tolle Erfahrung. Zusammen gestartet mit dem Ziel zusammen ins Ziel zu kommen, getreu nach dem Motto von OCR Frankfurt: „Niemand bleibt zurück“ war das Teamplay auch für unsere kleine Truppe von Bedeutung.

11.234 begeisterte Läufer kurz vorm Start!

Start

Bereits zwei Stunden vor dem Start füllte sich die Startgerade und jeder versuchte sich bereits vorab die besten Plätze zu sichern, um gut los zu kommen und später an den Hindernissen nicht warten zu müssen. Mit Rockmusik und Bass dass der Asphalt vibrierte wurde der Menge von DJ und Band schon vorab ordentlich eingeheizt, bevor es dann unter dem Jubel der Zuschauer mit viel Gebrüll und voller Adrenalin losging.

Auf dem Kurs bestehend aus 2 Runden, mit jeweils 11,5 Kilometern erwarteten uns 18 Hindernisse pro Runde, die es zu überwinden galt. Die Laufstrecke mit ihren gut 900 Höhenmetern je Runde konnte dabei als zusätzliches Hindernis gezählt werden. Gelaufen wurde in Teilen auf der Motorsportrennstrecke, den benachbarten Feldern und Wäldern mit teilweise heftigen Anstiegen, welche sich vor allem in der 2. Runde nach vielen gelaufenen Kilometern, mit zusätzlich schwerer, nasser und matschiger Kleidung bemerkbar machten und an den Kräften zehrten.

2 mal 18 Hindernisse sowie 900 Höhenmeter

Zwischen drin erwarteten die Läufer Schlammbäder, Strohballen, Elektrozäune , Schaumpartytunnel, Container und Treppen die erklommen und überquert werden mussten, Reifenstapel so weit das Auge reicht, ein Eiswasserpool, Wasserrutschen und der Schicksalsberg. Von den vielen Balken und Hürden einmal abgesehen. Das Bezwingen der Hindernisse feierten dabei einige Teilnehmer durch ein uriges Gebrüll mit dem Gefühl von Stärke. Manche Hindernisse waren zudem nur gemeinsam zu bezwingen. Als Team motiviert das doppelt!

Eine unkonventionelle Art, den Schlamm vor dem Ziel zu entfernen. Eine Rutsche direkt in ein Kaltwasserbecken. Danach war die Kleidung und der Körper zwar sauber, aber komplett durchgeweicht.

Eine unkonventionelle Art, den Schlamm vor dem Ziel zu entfernen. Eine Rutsche direkt in ein Kaltwasserbecken. Danach war die Kleidung und der Körper zwar sauber, aber komplett durchgeweicht.

Container rauf, Container runter…. Container rauf, Container runter… So sahen einige der vielzähligen Hürden aus, die es zu meistern galt.

Container rauf, Container runter…. Container rauf, Container runter… So sahen einige der vielzähligen Hürden aus, die es zu meistern galt.

Reifen, Reifen, Reifen, soweit das Auge reicht. Der eine oder andere wurden dann als Souvenir mitgenommen.

Reifen, Reifen, Reifen, soweit das Auge reicht. Der eine oder andere wurden dann als Souvenir mitgenommen.

Neben vielen Hobby- und Profiläufern sind auch die Spaßläufer ein gerngesehener Hingucker auf dem Parcours. Vom Schlumpf, über 47 verschiedene Supermänner und Superfrauen, waren die Strongmänner und –frauen auch als Mario und Luigi, als Skelette, Strandnixen, Lifeguards, im Anzug oder als Höhlenbewohner unterwegs. Selbst als Papst oder Mönch haben sich manche verkleidet. Diese Teilnehmer machten den Hindernislauf zu einer großen Party, so dass auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Glücklich im Ziel

Strongman Run Nürburgring 2015

Nach 2h 41min. 43sec. hatten wir es geschafft und kamen glücklich aber kaputt und teilweise mit krampfgeplagten Beinen im Ziel an. Wir schafften es damit unter die Top 2000 und als Team auf Platz 111.

Kurzgesagt waren das 2h 41min voller Spaß, guter Laune, und Glücksgefühlen die Herausforderung als Team so gut zu meistern. Wir sind nächstes Jahr bestimmt wieder dabei!

Frankfurt! Auuuu!

 

Autoren: Eric Golbs und Mirco Schmidt

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