Urbanian Run Frankfurt 2015

Etwa eine Woche nach der KRASSFIT Challenge (jetzt XLETIX) in Bad Hönningen bekam ich den Vorschlag am Urbanian Run in Frankfurt am Main teilzunehmen. „Es sind nur 10 km, eine ebene und asphaltierte Strecke in der Stadt mit 12 Hindernissen ohne Schlamm, Wasser und Matsch. Das schaffst du schon.“ – dachte ich mir und meldete mich gleich an. Ab nun stand für mich fest: ich darf kein Training von OCR Frankfurt ausfallen lassen!

11 Uhr vormittags

Die Sonne hatte Kraft und machte mir deutlich: es wird ein heißer Tag. Bei der Abholung der Startunterlagen merkte ich, wie die Aufregung stieg. Im Gegensatz zu meinem ersten Hindernislauf rund um Schloss Arenfels (XLETIX) war mir bei diesem Lauf das Tempo wichtig. Vor den Hindernissen „Power Tower“ und „Steilkurve“ hatte ich Respekt und war mir unsicher, ob ich diese Hindernisse ohne Hilfe von anderen meistern werde.
Eine Portion Pasta zu Mittag sollte mir Energie für den Lauf liefern. Hoffentlich wird sie nicht zum ersten Hindernis, war mein Gedanke.

Der Start

Nach einem kurzen Warmup ging es zum Start.  Die Stimmung war großartig! Wir (OCR Frankfurt, Calisthenics und Freeletics) waren am Start zahlreich vertreten und haben uns (selbstverständlich) in den ersten Reihen platziert.

Um 15 Uhr fiel der Startschuss und die Meute rannte. Ich versuchte meine Geschwindigkeit im „vernünftig“ schnellen Bereich zu halten, was dazu führte, dass ich von vielen überholt wurde. Nach den 2.7 km kam das erste Hindernis, Urbanian Walls, was keine große Herausforderung darstellte. Dann die Sandsäcke, ein paar Baustellenabsperrungen und die Bierkastenrampe. Es lief ganz gut. Mein Tempo konnte ich halten. Nur die Hitze machte es mir nicht leicht. Ich habe das Eistönnchen von XLETIX vermisst. An dem Hindernis „Power Tower“ angekommen, atmete ich tief ein… und hangelte mich zügig durch. Yeah! Geschafft!

Foto: Urbanian Run
Foto: Urbanian Run

Weiter geht’s! Da ist schon die Steilkurve in Sicht. Konzentrieren, Anlauf nehmen, los! Und Zack, war ich oben. Durch den Adrenalinkick hatte ich anscheinend meine geheimen Kräfte aktiviert. Die aneinander angereihten Autos überflog ich einfach.

Vik beim Urbanian Run 2015
Ein kurzer Blick auf die Uhr. Vor mir nur noch 4 km. Jetzt überholte ich. Das Ziel nahte. Nur noch durch den Tunnel, der für manch einen Teilnehmer sicher sehr eng war, und dann auf der Geraden ins Ziel. Das Gefühl im Ziel angekommen zu sein war großartig. Die schnellen männlichen Raketen der OCR Frankfurt begrüßten mich herzlich.  Eine sehr schöne Erfahrung, sich an seine Grenzen zu bringen, diese zuerst im Kopf zu überwinden und dabei noch so ein Teamfeeling zu erfahren!

Die Jungs von OCR Frankfurt/Cali/Fre haben sich den dritten Platz geholt. Eine Bierdusche während der Siegerehrung und viele glückliche Gesichter war die Belohnung für den Lauf.

Fazit

So ein Hindernislauf braucht gute Orga. Und diese bekommt von mir ein paar Kritikpunkte: zu wenig Streckenposten und die die auf der Strecke als Streckenposten aufgestellt waren, haben Ihre Aufmerksamkeit woanders gehabt. Am Ziel stellte sich heraus, dass einige von uns, incl. mir, 0,5 km zu viel gelaufen sind. Das ist ärgerlich, gerade, wenn es um die Zeit geht.

Eine spaßige Sache, eine gute Gelegenheit seine Kräfte zu messen und eine super Möglichkeit, daraus ein eigenes Teamevent zu machen. Frankfurt Auuuu! Nächstes Jahr bin ich auch dabei!

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