Schlappe Seppel X-TREME-RUN in Goldbach 2015

Team OCR Frankfurt

Mit 14 Athleten sind wir zum Schlappe Seppel X-TREME-RUN nach Goldbach gefahren. Alle waren bester Stimmung und hochmotiviert. Wir wollten Spaß und wir wollten das Podium angreifen. Beides hat auch wunderbar geklappt. Aber es gab auch einige Überraschungen, vor allem was die Strecke anging: Die hatte es in sich!

Die anspruchsvolle Strecke war das größte Hindernis

Die (Motocross-)Strecke war sehr anspruchsvoll
Die (Motocross-)Strecke war sehr anspruchsvoll

Die ersten 2-3km der Strecke waren auf der Motocross-Strecke des MSC Goldbach. Und die hatte es gewaltig in sich. Direkt nach dem Start ging es steil und matschig bergab. Nach weniger als 100m aber gleich wieder bergauf. Und so ging es die ganze Zeit weiter. Das ging mächtig auf die Pumpe und die Oberschenkel brannten. Beim Bergablaufen über die holperige und schlammige Strecke musste man furchtbar aufpassen um nicht umzuknicken. Wer regelmässig bei unseren Trailläufen dabei war hatte hier Vorteile.

Die Anstiege waren knackig
Die Anstiege waren knackig

Der Bereich der Motocross-Strecke auf den ersten Kilometern war auch der Bereich mit den Hindernissen. Eines der ersten Hindernisse waren LKW-Reifen durch die man durchklettern musste. Je nach Körperumfang ein mehr oder weniger leichtes Unterfangen. Mir hat es dort meine Startnummer herunter gerissen und ich trug sie dann ins Ziel. Leider war hier nur eine Reihe mit Reifen aufgebaut und es gab lange Wartezeiten, die den Wettbewerb verzerrt haben. Der Veranstalter hat sich glaubhaft und mehrfach für dieses Malheure entschuldigt. Ärgerlich, aber so etwas passiert halt mal. Der Veranstalter war wohl auch etwas überrascht worden mit über 200 Nachmeldungen.

Sabrina passte locker durch das Reifen-Hindernis
Sabrina passte locker durch das Reifen-Hindernis

Die Hindernisse waren alle nicht besonders schwer. Sie haben aber richtig Spaß gemacht.

Die Strohballen waren kein Problem für Viktorija
Die Strohballen waren kein Problem für Viktorija
Eigentlich hatten wir erwartet, dass der Captain die Eisen biegt...
Eigentlich hatten wir erwartet, dass der Captain die Eisen biegt…
Teamgeist wurde wie immer groß geschrieben
Teamgeist wurde wie immer groß geschrieben
Wie soll man dieses Hindernis nennen? Dreckscontainer?
Wie soll man dieses Hindernis nennen? Dreckscontainer?

Nach Bewältigung der Motocross-Strecke ging es in den Wald. Die Trailstrecke war nicht ganz so steil, aber es ging trotzdem ständig auf und ab und manch einen Anstieg musste man hoch gehen. Leider haben sich wenige von uns etwas verlaufen und dabei Zeit verloren. Man musste beim bergab rennen so sehr auf den Weg achten, dass dem einen oder anderen ein Streckenschild durch flitzte.

Nach ca. 6km im Wald kam man zurück auf die Motocross-Strecke wo der letzte Kilometer vor einem lag. Hier gab es wieder Hindernisse. Das Highlight hier war die Matsch-Rutsche. Hier hatten sich auch die meisten Zuschauer und der Moderator positioniert. Da wurde sehr viel gelacht, gegröhlt und angefeuert.

Die Matsch-Rutsche war ein Mega-Spaß
Die Matsch-Rutsche war ein Mega-Spaß

10km waren geschafft und die meisten von uns damit im Ziel. Einige waren aber für die 20km-Strecke gemeldet. Die hatten den ganzen Spaß jetzt ein zweites Mal vor sich. Man kann vor all denen nur den Hut ziehen.

Wir waren erfolgreich mit 2 Siegen

Wir hatten nicht nur eine Menge Spaß, wir hatten auch ehrgeizige Ziele. Als Team wollten wir den Sieg in der 10km-Wertung und Viktorija wollte auf der 20km-Strecke auf das Podium. Wir haben sogar mit dem Sieg geliebäugelt, waren aber nicht sicher, ob sie schon soweit ist. Letztlich hat sie die Konkurrenz in Schutt und Asche gerannt und mit 24 Minuten (!) Vorsprung souverän die Gesamtwertung gewonnen. Chapeau!

Bei der Teamwertung waren wir im Ziel nicht sicher, wie gut es gelaufen war. Durch die Wartezeiten beim Reifen-Hindernis hatten wir viel Zeit verloren. Da die Durchschnittszeit der Teammitglieder gewertet wurde und wir die Ergebnisse der anderen Teams nur schätzen konnten war es bis zuletzt spannend. Bei der Siegerehrung wurde erst der dritte Platz aufgerufen. Dann der zweite. Kein OCR Frankfurt. Jetzt waren wir wirklich unsicher und sehr gespannt. Hatten wir wirklich den Sieg geholt? Als der Moderator dann „OCR Frankfurt“ rief ging ein lauter befreiender Aufschrei durch unser Team. Die Freude war riesig. Wir hatten tatsächlich den ersten Teamtitel geholt!

Mit zwei vierten und einem fünften Platz sind wir darüber hinaus nur knapp an drei weiteren Podiumsplätzen vorbei geschlittert. Wir freuen uns sehr über unsere ersten Pokale.

Die ersten beiden offiziellen Titel für OCR Frankfurt
Die ersten beiden offiziellen Titel für OCR Frankfurt
1. Platz Team (10km) und 1. Platz Frauen (20km)
1. Platz Team (10km) und 1. Platz Frauen (20km)

Alle Ergebnisse

Hardgirls (20km)
1. Viktorija Jefimova
7. Sabrina Brinkmann

Hardboys (20km)
5. Christoph Scherf
9. Mirco Schmidt
20. Dawid Sobkowiak
41. Sandro Wienberg

Woman I (10km)
15. Juliana Geist

Rats (10km)
4. Fabian Sinnig
10. Paul Wienholtz
11. Tome Sandevski

Silver Boys (10km)
4. Fabian Raschke
41. Jakob Lopez

Teamwertung
1. OCR Frankfurt
(Tome Sandevski, Paul Wienholtz, Fabian Sinning, Fabian Raschke)

Über die Veranstaltung

Uns hat der X-TREME-RUN in Goldbach sehr gut gefallen. Einziges wirkliches Manko waren die Wartezeiten am Reifen-Hindernis. Darüber hinaus hätte die Beschilderung im Wald etwas besser sein können und die Möglichkeiten zum sauber machen hätten etwas mehr sein können.

Die Feuerwehr hat ausgeholfen
Die Feuerwehr hat ausgeholfen

Ansonsten war es ein sehr familiärer Lauf bei dem sich die Veranstalter viel Mühe gemacht haben. Die Hindernisse haben richtig Spaß gemacht. Die Strecke war der Hammer: Sehr anspruchsvoll und herausfordernd. Und die Helfer waren alle sehr nett und zuvor kommend. Unsere diversen Ummeldewünsche wurden alle mit einem Lächeln erfüllt. Die Preise der Verpflegung waren fair. Die Location war top. Wir kommen wieder! 4,5 von 5 Sternen!

 

Fotos: Franziska

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